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Projekt “Resources Efficient and Resilient City San Luis Potosí” (REC²SLP) gewinnt beim Mexikotag des BMBF

Nach der Preisverleihung mit der Urkunde des BMBF: das Kölner Team des REC²SLP-Projekts

Beim diesjährigen Mexikotag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhielt das Projekt „Resources Efficient and Resilient City San Luis Potosí” (REC²SLP) der TH Köln die meisten Stimmen und damit eine Förderung von 15.000€ für die Durchführung eines einwöchigen Workshops in San Luis Potosí, Mexiko. Federführend entwickelt wurde REC²SLP am ITT durch Prof. Dr. Johannes Hamhaber; Teil des Konsortiums sind weiterhin das Cologne Institute of Architectural Design (CIAD) an der Fakultät für Architektur der TH Köln, vertreten durch Prof. Jochen Siegemund, die Universidad Autónoma de San Luis Potosí (UASLP) in Mexiko und das Wuppertal Institut mit dem Bereich Sustainable Production and Consumption.

Mit der UASLP unterhält die TH Köln bereits langjährige Kontakte; in diesem Jahr feiert der gemeinsame Studiengang des ITT und der UASLP „Environment and Resources Management“ (ENREM) sein 10-jähriges Bestehen. Weitere Lehrkooperationen, beispielsweise durch den gemeinsam entwickelten Studiengang „Interdisciplinary Master Program Resource Efficient Cities“ (IMaREC) sind geplant. An der Fakultät für Architektur besteht bereits seit 2005 eine Austauschkooperation mit der Universidad de Guadalajara in Mexiko. Mit dem Workshop für den Aufbau der „Stakeholder Allianz Resources Efficient and Resilient City San Luis Potosí”, zielen die beteiligten Institute nun auf den Ausbau der gemeinsamen Forschungsaktivitäten ab.

San Luis Potosí ist eines der wichtigsten industriellen Zentren Mexikos, insbesondere die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer sind vor Ort stark vertreten. Wirtschaftlich stärken sie die Stadt, jedoch tragen die bereits großflächigen und sich weiter ausbreitenden Industrieansiedlungen zu sozialen und umweltbedingten Überlastungserscheinungen, wie beispielsweise Wasserknappheit, Umweltverschmutzungen, Verkehrsproblemen und einem rapiden und unkontrollierten städtischen Wachstum bei. Zudem ist die Region historisch durch den Bergbau geprägt, wodurch eine Vielzahl kontaminierter Brachflächen besteht.

Vor diesem Hintergrund soll der Workshop dazu genutzt werden, eine Allianz aus Stakeholdern des öffentlichen und privaten Sektors, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft aufzubauen. Im geplanten Workshop werden Potentiale für eine langfristige, multilaterale Zusammenarbeit untersucht und ein gemeinsames systemisches Verständnis der Stadt als sozial-ökologisches System und der Problemlagen vor Ort erarbeitet. Die Teilnehmenden entwickeln Ideen für ein nachhaltiges San Luis Potosí und ermitteln Bedarfe im Bereich technologischer und sozialer Innovationen. Idealerweise bereitet der Workshop einer langfristigen Forschungskooperation den Boden – im Sinne eines gemeinschaftlich betriebenen ‚Urban Labs‘, das den lokalen Forschungsstandort in San Luis Potosí wie auch die Forschung an der TH Köln und am Wuppertal Institut stärken soll.

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